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News 08.11.2017

Künstliche Intelligenz und intelligente Vernetzung: Sechs Projekte vorgestellt

BMWi veranstaltete Elevator Pitch zum Abschluss der Open-Innovation-Plattform

Zum Abschluss des Schwerpunktes künstliche Intelligenz und intelligente Vernetzung auf der Open-Innovation-Plattform bekamen sechs innovative Projekte die Gelegenheit, sich im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu präsentieren.

Ende Mai 2017 begann die Behandlung des inzwischen sechsten Schwerpunktbereichs auf der Open-Innovation-Plattform des Bundeswirtschaftsministeriums im Rahmen der Initiative intelligente Vernetzung. Die Debatte sollte Antworten auf Fragen rund um die künstliche Intelligenz liefern.

In der Eröffnungs-Keynote zur Abschlussveranstaltung unterstrich der Parlamentarische Staatssekretär, Dirk Wiese, die Gestaltungsaufgabe der Politik, die Potenziale begreifbar zu machen und Ängsten zu begegnen: „Es ist wie bei allen Technologien: Nicht sie selber sind das Problem. Entscheidend ist, wie wir Menschen mit ihnen umgehen.“ Er meint, KI werde die menschliche Intelligenz nicht ersetzen, sondern diese ergänzen.

Von insgesamt 107 Projekten präsentierten sich sechs dem hochkarätigen Auditorium:

  • Die Kombination von künstlicher und menschlicher Intelligenz nutzt Dr. Ingo Dahn vom Institut für Wissensmedien Koblenz, um Lernprozesse von Menschen in der Hochschulbildung zu verbessern. Die Analyse von Fehlern soll dazu beitragen, Wissenslücken exakter schließen zu können.
  • Holger Weiss, Gründer von German-Autolabs, stellt Autofahrern mit dem Sprachassistenten „Chris“ einen digitalen Beifahrer zur Seite. Chris ermöglicht mit Hilfe von KI eine berührungsfreie Nutzung des Smartphones während der Fahrt. So bleiben Fahrende online, ohne sich und andere zu gefährden.
  • Wie die intelligente Vernetzung von Daten älteren Menschen helfen kann, selbstbestimmt zu leben, stellte Diana Heinrichs von der Lindera GmbH vor. Das Unternehmen hat ein Fürsorge-Tool entwickelt, das Daten zu Körper, Psyche und Wohnsituation verknüpft. Das hieraus generierte Wissen hilft, das Risiko von Stürzen zu minimieren.
  • Eine KI-Lösung, die Ingenieure unterstützt, präsentierte Moritz von Plate von der Cassantec AG. Das Unternehmen bietet KI-gestützte Prognose-Lösungen an, die eine vorausschauende Instandhaltung von Maschinen und Anlagen insbesondere im Energiesektor ermöglichen.
  • Wie KI die Arbeit von menschlichen Analysten unterstützen kann, zeigte Dr. Georg Wittenburg von der Inspirent GmbH auf. Die Software des Unternehmens analysiert automatisiert Geschäfts- und Forschungsdaten und weist auf Daten hin, die nicht ins Gesamtbild passen und genau deswegen neue Erkenntnisse liefern können.
  • Den Kundenservice in Unternehmen und Verwaltung zu verbessern, ist das Ziel der e-bot7 GmbH, vertreten durch Shozo Moritz Takaya. Die selbst lernende KI-Lösung des Unternehmens macht es möglich, Kundenanfragen mehr und mehr automatisiert zu beantworten.

Alle Ideen finden Sie hier.

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