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News 25.10.2017

Unternehmen kämpfen mit der Umsetzung der digitalen Transformation

Fujitsu-Studie zeigt Probleme und Chancen weltweit auf

Die Bedeutung der digitalen Transformation würde heute kaum ein Unternehmen infrage stellen. Dennoch gelingt es vielen nicht die einzelnen Elemente, die für ein erfolgreiches Gelingen notwendig sind, im erforderlichen Maße umzusetzen. Das Ergebnis einer aktuellen Studie des Technologiekonzerns Fujitsu zeigt, dass eines von vier Unternehmen innerhalb der letzten zwei Jahre bei der Umsetzung eines digitalen Projektes gescheitert ist. Dies hat die Betroffenen im Schnitt 555.000 Euro gekostet - in Deutschland sogar 1,1 Millionen Euro.

Die digitale Transformation wird nicht nur von Technologie getragen. Fujitsu hat untersucht, wo die einzelnen Unternehmen unter Betrachtung der vier transformationskritischen PACT-Elemente zurzeit stehen: Mitarbeiter (People), Initiative (Action), Kollaboration (Collaboration) und Technologie (Technology). Die Mehrheit der 1.625 befragten Führungskräfte ist überzeugt, dass an der Digitalisierung kein Weg vorbeiführt. Entsprechend haben 46 Prozent auch bereits digitale Projekte initiiert, 86 Prozent planen solche Projekte in den nächsten 12 Monaten oder darüber hinaus. Bezüglich der PACT-Faktoren zeigen sich jedoch einige Herausforderungen, z. B. im Bereich der digitalen Kompetenzen der Mitarbeiter oder in der strategischen Umsetzung. Ferner sind 84 Prozent der Unternehmen davon überzeugt, dass ihre Kunden von ihnen einen höheren Digitalisierungsgrad erwarten, während 71 Prozent glauben, sie fielen in dieser Hinsicht hinter den Wettbewerb zurück. Das führt nach den Befürchtungen von zwei Dritteln (66 Prozent) der befragten Führungskräfte mittelfristig dazu, dass sie Kunden verlieren werden.

„Unsere Studie zeigt, dass Unternehmen die Chancen der Digitalisierung erkannt haben und bereit sind, in entsprechende Projekte zu investieren“, erklärt Dr. Rolf Werner, Head of Central Europe bei Fujitsu. „Damit diese Investitionen auch langfristig Früchte tragen, benötigen Unternehmen jedoch nicht nur die passende Technologie, sondern auch eine Strategie, wie sie diese in ihre Geschäftsprozesse integrieren. Dazu zählt auch, die Mitarbeiter umfassend für den Umgang mit digitalen Innovationen auszubilden und eine Innovationskultur innerhalb der Organisation zu fördern. Setzt ein Unternehmen auf nur einen dieser Faktoren, sind viele Digitalisierungsprojekte zum Scheitern verurteilt."

Die Entscheider sind sich des desruptiven Charakters der technologischen Entwicklung durchaus bewusst. Für 86 Prozent entscheidet diese Frage in den kommenden fünf Jahren über Sein oder Nichtsein. Dabei bleibt einiges zu tun, denn 71 Prozent sind derzeit noch sehr skeptisch, ob ihr Unternehmen in der Lage ist, künstliche Intelligenz wertschöpfend zu nutzen. 

Weitere Informationen und die vollständige Studie finden Sie hier.

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