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News 05.10.2017

IT- und datenbasiertes System hilft bei der Literaturrecherche

Das Fraunhofer-Projekt KATI soll völlig neue Analysemöglichkeiten eröffnen

Das Fraunhofer-Projekt KATI, das am Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT in Euskirchen durchgeführt wird, erhält vom Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) eine Zuwendung in Höhe von 1,2 Millionen Euro über eine Projektlaufzeit von drei Jahren. Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines IT- und datenbasierten Assistenzsystems, welches die Wissenschaftler bei ihren Technologievorausschau-Aktivitäten unterstützt.

Der Name KATI steht dabei für „Knowledge Analytics for Technology & Innovation“. Das System zielt darauf ab, die benötigte Zeit für die Suche nach relevanten Publikationen deutlich zu verringern, um somit den Mitarbeitern mehr Zeit für die inhaltliche Auseinandersetzung mit einem Thema zu geben. Diese sollen zusätzlich dadurch unterstützt werden, dass wichtige Analysen, die heute noch sehr zeitaufwendig sind, beschleunigt und automatisiert werden. Schließlich soll das System darüber hinaus völlig neue Analysemöglichkeiten eröffnen, die derzeit aktiv entwickelt werden.

Im fertigen System sollen auch Verfahren des Cognitive Computing zum Einsatz kommen. Verfahren aus der Computerlinguistik – auch als Natural Language Processing bezeichnet – sind notwendig, um Texte inhaltlich zu erschließen und zu analysieren. Ergänzt werden diese durch Algorithmen aus den Bereichen Data-Mining, maschinelles Lernen und Big Data. Diese werden eingesetzt, um große Textmengen zu clustern, darin Muster zu erkennen, diese zu klassifizieren und Anomalien zu detektieren.

Bis das neue Assistenzsystem vollumfänglich am Fraunhofer INT einsatzbereit sein wird, ist es noch ein weiter Weg. Die Projektleiter Dr. René Bantes und Dr. Marcus John rechnen mit einem ersten Demonstrator, in dem auch die lernenden Aspekte des Systems implementiert beziehungsweise genutzt werden, nicht vor 2018. „Im Moment ist das wichtigste Arbeitspaket, die Software an die Bedürfnisse des Instituts und die Aufgabenstellungen der Technologiefrühaufklärung anzupassen. Wir wollen zunächst ein System entwickeln, welches über umfangreiche Analysemöglichkeiten verfügt. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten kann damit begonnen werden, ein lernendes System zu entwickeln“, präzisiert Dr. Marcus John, einer der Projektleiter.

Mit Hilfe der zentralen IT-Dienste des Instituts konnte Ende des Jahres 2016 bereits eine Vorab-Version des Systems implementiert werden, die derzeit getestet und erweitert wird. Mittlerweile stehen in dem System bereits mehr als 50 Millionen bibliographische Datensätze wissenschaftlicher Publikationen für die Recherche und Analyse zur Verfügung.

Eine Vorstellung des Projekts finden Sie hier.

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