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News 13.09.2017

Gründerwettbewerb: Hauptpreise gehen nach Aachen und Dortmund

Noch bis zum 4. Oktober 2017 für die zweite Wettbewerbsrunde bewerben

Zwei der sechs Hauptgewinner der ersten Runde des diesjährigen „Gründerwettbewerbs – Digitale Innovationen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie kommen aus Nordrhein-Westfalen. Die Start-ups envelio aus Aachen und Smart Robotic Systems aus Dortmund wurden ausgezeichnet. Mit dem Wettbewerb unterstützt das BMWi seit 2016 innovative Geschäftsideen, die auf modernen Informations- und Kommunikationstechnologien basieren.

Das RWTH-Spin-off envelio hat die Jury mit seiner Software-as-a-Service-Lösung „Intelligent Grid Platform“ überzeugt. envelio bietet Energienetzbetreibern damit die Möglichkeit, zukunftsfähige und flexible Netze in einem digitalisierten Prozess effizient zu planen und zu betreiben. Die Software verknüpft die Forschungsergebnisse aus fünf RWTH-Dissertationen zu einer ganzheitlichen Lösung, mit der erneuerbare Energien und Ladepunkte für Elektrofahrzeuge schneller und kosteneffizienter in die Stromnetze integriert werden können. Mit dem Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro möchte envelio seine derzeitige Pilotphase mit namhaften Netzbetreibern weiter vorantreiben und den deutschlandweiten Marktstart im kommenden Jahr vorbereiten.

Smart Robotic Systems überzeugte die Jury mit seinem SKIDER Assistenzsystem für Drohnen, das die Steuerung unbemannter Flugsysteme unabhängig vom Hersteller des Geräts durch intelligente Software schnell und einfach optimal an jeden Verwendungszweck anpassen kann. Dabei fungiert SKIDER nicht nur als „zentrales Nervensystem“ einer einzelnen Drohne und ihrer Komponenten, sondern es ist ebenso in der Lage, in einem Schwarm fliegende Drohnen zu vernetzen und ihre komplexen, arbeitsteiligen Aufgaben zu steuern und zu koordinieren. Derzeit ist Smart Robotic Systems der einzige Anbieter, der ein System mit herstellerübergreifender Steuerung in Kombination mit einem robusten Kommunikationssystem offeriert.

Der Gründerwettbewerb findet zweimal jährlich statt. An der ersten Runde 2017 haben 293 Gründerteams mit insgesamt 723 Gründern teilgenommen. Sechs Teams gewannen Hauptpreise in Höhe von je 32.000 Euro, ein Team wurde mit dem „FinTech“-Sonderpreis in Höhe von 10.000 Euro ausgezeichnet, und 13 weitere Teams erhielten Preise in Höhe von je 7.000 Euro. Zusätzlich erwartet alle Gewinnerteams ein individuelles Coaching und Mentoring.

Bis zum 4. Oktober 2017 besteht die Möglichkeit, sich für die laufende zweite Wettbewerbsrunde zu bewerben. Gesucht werden innovative Ideen für Unternehmensgründungen. Der mit 10.000 Euro dotierte Sonderpreis des BMWi wird in dieser Runde für die beste Gründungsidee im Themenfeld Industrie 4.0 vergeben.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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