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News 07.09.2017

1,8 Millionen Euro für Mobilitätsdaten

Wissenschaftler der Uni Paderborn leiten vom BMVI gefördertes Projekt zur automatischen Datenverarbeitung

Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Data Science der Universität Paderborn erhalten insgesamt 1,8 Millionen Euro vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für die Erforschung von Mobilitätsdaten. Informationen über den Straßenverkehr oder die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs stammen aus Online-Portalen im Internet und sollen Erkenntnisse für verschiedene Automobil- oder Logistikbereiche liefern. Ziel ist die Entwicklung eines Open-Data-Portals, das strukturierte Datensätze zu bestimmten Anwendungsszenarien bereithält. Die Projekte OPAL (Portal zur Nutzung offener Daten) und LIMBO (Linked Data Services for Mobility) haben jeweils eine Laufzeit von drei Jahren.

Schon jetzt liegt eine Vielzahl von Daten in sogenannten Open-Daten-Portalen frei zugänglich vor. Diese enthalten u.a. Informationen über Park- und Fahrverhalten sowie Stau und Streckencharakteristika. Die Arbeitsgruppe Data Science, unter der Leitung von Prof. Dr. Axel-Cyrille Nogonga, hat es sich zum Ziel gesetzt diese Daten miteinander zu verknüpfen und letztlich zu strukturieren. Dies ermögliche gezielte Suchen und entsprechende Lösungsfindungen. Um eine optimale Nutzung der Daten zu gewährleisten, sei ferner deren automatische Verarbeitung notwendig. 

Die so gewonnenen Erkenntnisse könnten besonders für die Industrie, aber auch für Vereine wie den ADAC interessant sein. Mittels der gewonnenen Daten soll es gelingen Weichen für innovative Dienste im Bereich der Mobilität zu stellen. In diesem Rahmen zielt das Projekt LIMBO (insgesamt 3,47 Millionen Euro Projektvolumen, Verbundkoordinator eccenca GmbH) darauf ab, die Daten für möglichst viele Anwendungen barrierearm verfügbar zu machen. Die Fachgruppe Data Science übernimmt dabei hauptsächlich die effiziente semi-automatische Integration der Mobilitätsdaten. Weitere Projektpartner sind CISS TDI GmbH, YellowMap AG, USU Software AG, appPlant GmbH, InfAI e.V., die TU Berlin und Fraunhofer IAIS. Der Lebenszyklus der entsprechenden Metadaten wird im Projekt OPAL (Projektvolumen 1, 24 Millionen Euro) untersucht, das von der Universität Paderborn geleitet wird. Das Vorhaben setzt sich mit der Extraktion, Anreicherung, Integration und Nutzung von Meta- bzw. Mobilitätsdaten auseinander. Im Fokus steht die Konzeption und Entwicklung eines Open-Data-Portals.

Weitere Informationen finden Sie hier.