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News 04.09.2017

Erstmals INNO-KOM-Zuschüsse nach NRW vergeben

Vorwettbewerbliche Forschungsförderung für den Mittelstand

Die Industrie investiert in Forschung, Entwicklung und Innovation und sichert damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, Regionen und Ländern. In strukturschwachen Regionen Deutschlands fehlen aber oft große forschungsstarke Unternehmen. Forschung und Entwicklung findet deshalb vorwiegend in kleinen und mittleren Unternehmen statt. Ein Teil der fehlenden Industrieforschung wird durch die im Programm INNO-KOM förderfähigen gemeinnützigen externen Industrieforschungseinrichtungen kompensiert.

Im Bereich Forschungsinfrastruktur wurden Investitionszuschüsse für 37 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 11,6 Millionen Euro gefördert, erstmals auch für sieben Forschungseinrichtungen in den neuen Fördergebieten Westdeutschlands, nämlich Bremen und Nordrhein-Westfalen (2,1 Millionen Euro). Darunter ein System für den 3D-Druck komplexer Werkzeuge mit neuen Funktionalitäten, die nun bei der Forschungsgemeinschaft für Werkzeuge und Werkstoffe e. V. in Remscheid entwickelt werden können.

Die im Programm INNO-KOM förderfähigen gemeinnützigen externen Industrieforschungseinrichtungen verfügen über das entsprechende Personal und die Ausstattung, um aufwändige technische und wissenschaftliche Fragestellungen zu untersuchen. Die gemeinnützigen externen Industrieforschungseinrichtungen transferieren ihre grundlegenden Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in Unternehmen, sind Initiatoren und Moderatoren von regionalen und überregionalen Netzwerken und Mittler zwischen Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen.

Seit 2009 unterstützte das Vorläuferprogramm INNO-KOM-Ost die Leistungsfähigkeit der gemeinnützigen externen Industrieforschungseinrichtungen in Ostdeutschland. Am 1. Januar 2017 wurde das Erfolgsmodell unter dem neuen Namen INNO-KOM auf strukturschwache Regionen in ganz Deutschland ausgeweitet.

Weitere Informationen finden Sie hier.