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News 09.08.2017

Breitbandausbau: Schnelleres Internet für 27 Kreise und Städte in NRW

Vierte Breitband-Förderrunde berücksichtigt 27 Kreise und Kommunen in Nordrhein-Westfalen

Das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur hat 209 Förderbescheide aus dem milliardenschweren Bundesprogramm für den Glasfaserausbau vergeben. In der vierten Runde wurden bundesweit rund 865 Millionen Euro Fördermittel an Landkreise und Kommunen in unterversorgten Regionen vergeben. Davon fließen 165,62 Millionen Euro an 27 nordrhein-westfälische Kreise und Städte, zu denen das Land Nordrhein-Westfalen Ko-Finanzierung in Höhe von rund 152,7 Millionen Euro beisteuert. Der Rest entfällt auf einen Eigenfinanzierungsanteil der Kommunen. Insgesamt wurden in den vier Runden der Breitband-Bundesförderung bereits 54 Anträge aus NRW vom Bund positiv beschieden.

Bei den Ausbaubescheiden beträgt der Fördersatz 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit Förderprogrammen der Länder kombinierbar ist, kann der Förderanteil auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden. Insgesamt stehen für die Breitbandförderung aus Bundesmitteln rund 4 Milliarden Euro bereit.

Die Landesregierung will zusätzliche Anstrengungen unternehmen, um Bundesfördermittel für den Breitbandausbau nach NRW zu holen. „Der Einsatz von Landesgeld muss aber der Zielsetzung der neuen Landesregierung folgen. Wir werden uns deshalb in Zukunft vorrangig dann an der Bundesförderung beteiligen, wenn damit echte Gigabit-Netze geschaffen werden“, so Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

Mit besonders hohen Förderungen wurden die Landkreise Kleve und Recklinghausen sowie die Stadt Ibbenbüren bedacht, die gemeinsam rund 41 Prozent der Bundes- und Landesförderung für Nordrhein-Westfalen erhalten.

Schon heute haben 75,5 Prozent aller Haushalte in Deutschland Zugang zu schnellem Internet mit mindestens 50 Mbit/s; in Nordrhein-Westfalen sind es sogar 82,2 Prozent – damit liegt NRW unter den Flächenländern bundesweit an der Spitze der Breitbandversorgung. Das ist ein Zuwachs von mehr als 26 Prozent in den letzten drei Jahren (Vergleich Ende 2013 bis Ende 2016).

Nach dem Masterplan Gigabit soll Nordrhein-Westfalen bis 2025 über flächendeckende Gigabit-Anschlussnetze verfügen. Zwischenziel ist, schnellstmöglich alle Gewerbegebiete, Bildungseinrichtungen und Landesbehörden an das schnelle Internet anzuschließen.

Hier geht es zur Liste der erfolgreichen Antragsteller.