Direkt zum Inhalt
Kontakt
Teilen

Kontakt

Sie haben Fragen, Wünsche oder Anregungen?
Kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.

News 07.07.2017

Sicherheit und Künstliche Intelligenz

Eco veröffentlicht IoT-Top-Trends 2017

Für das Jahr 2017 prognostizierte Dr. Bettina Horster, Direktorin IoT und Mobile beim Internetverband eco, sechs bedeutende Trends im vergangenen Dezember: Fairer Datenschutz, Blockchain, Intelligente Agenten, IoT-Sicherheit, Hybrid Cloud, Augmented Reality. Das Thema Security entwickelte sich in den letzten Monaten zum führenden Top-Trend der Internet-of-Things-Welt. Mit der wachsenden Flut persönlicher Daten im IoT wächst auch die Bedeutung einheitlicher Sicherheits-Standards.

„Der laxe Umgang einiger US-amerikanischer Unternehmen mit personenbezogenen Daten wie beispielsweise Fitnessdaten ist nicht mehr zeitgemäß“, sagt Dr. Bettina Horster. Datensparsamkeit und der achtsame Umgang mit sehr persönlichen Informationen gehören daher für Horster zu den absoluten Top-IoT-Trends 2017. „Die Nutzer haben ein Recht auf persönliche Datenautonomie und Einblicke in differenzierte Datennutzungskonzepte“, sagt Horster.

Große Fortschritte gibt es auch in den Bereichen der Künstlichen Intelligenz sowie beim autonomen Fahren. „Viele Ideen von vor einigen Jahren kommen jetzt erst zur Blüte, nun da es die entsprechende Rechenpower gibt um das technisch umzusetzen“, sagt Dr. Bettina Horster.

Unternehmen der Automobilbranche übertrumpfen sich mit Prognosen, ab wann selbstfahrende Autos selbstverständlich im Straßenverkehrs sind. „Siri, Alexa, Cortana und Co. verstehen uns heute schon sehr gut“. Für Horster ist daher KI einer der wichtigsten Trends 2017. Von diesem technischen Fortschritt profitiert auch die Industrie mit Konzepten für Predictive Maintenance und die Industrie 4.0.

Die Erwartungen in viele Anwendungen des IoT sind sehr hoch, das zeigt auch der „Emerging Technologies Hype-Cycle“ des Analystenhauses Gartner. „In manchen Bereichen verspricht man sich auch zu viel“, sagt Horster. Schwer tut sich die IoT-Welt beispielsweise leider noch beim Business Modeling für IoT Projekte, also mit der Entwicklung tragfähiger digitaler Geschäftsmodelle. Zu viele Projekte bleiben hinter den Erwartungen zurück und es fällt den Verantwortlichen schwer, profitabel zu arbeiten.

Ein weiterer IoT-Flop ist für Horster die Tendenz großer Unternehmen, kreative Start-ups in einer frühen Phase zu übernehmen. Dadurch fließe viel Potenzial und Kreativität ab. Da sich nur große Unternehmen diese Start-ups leisten können, bremse das die generelle Technologieentwicklung eher aus.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bleiben Sie informiert über die Vielfalt der digitalen Transformation in NRW.

Jetzt Wissensvorsprung sichern