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News 02.06.2017

Deutsche Unternehmen blicken nicht über den Tellerrand

Ergebnisse der Studie "Digital Leadership 2017"

Was passiert außerhalb meines Betriebs? Diese Frage bleibt oft unbeantwortet – denn mindestens vier von zehn deutschen Unternehmen betreiben nach wie vor kein strukturiertes Innovations-Scouting. Was in den USA oder Asien passiert, haben noch weniger Firmen auf dem Radar – ein Alarmsignal. Auch in puncto Digitalisierung setzen Führungskräfte zu selten auf externe Impulse: Sie verlassen sich überwiegend auf den Austausch mit anderen Spitzenkräften aus ihrem Unternehmen oder reden nur mit direkt von ihnen geführten Mitarbeitern darüber. Das sind Ergebnisse der Studie „Digital Leadership 2017“, für die im Auftrag der Personalberatung Rochus Mummert mehr als 100 Top Manager aus deutschen Unternehmen befragt wurden.

Geringe digitale Kenntnisse der Mitarbeiter sind angesichts der Herausforderungen der Industrie 4.0 die sprichwörtliche Achillesferse der deutschen Wirtschaft: Nur ein knappes Drittel der Belegschaften in den Unternehmen hat einen guten oder sehr guten Überblick in diesen Dingen. Aber auch im Top Management sowie in der zweiten und dritten Führungsebene ist der Anteil mit 47 Prozent  nach wie vor zu gering. Doch statt diesen Rückstand mit aller Kraft aufzuholen, investiert etwa jede zweite Spitzenkraft nur bis zu zwei Stunden pro Woche im Büro, nach Feierabend oder am Wochenende, um das eigene Digital-Wissen sowie das des Unternehmens auszubauen. 22 Prozent der Manager nehmen sich sogar weniger als eine Stunde wöchentlich dafür Zeit.

Unter den befragten Vorständen und Geschäftsführern ist die Lernbereitschaft vergleichsweise höher: Der Studie zufolge investieren fünf Prozent von ihnen mehr als einen Tag pro Woche in das Thema Digitalisierung, 17 Prozent mindestens fünf Stunden und 40 Prozent zwei bis fünf Stunden. Ein weiterer Grund für den begrenzten Lerneinsatz vieler Manager könnte laut der Rochus-Mummert-Studie eine andere Selbstwahrnehmung in digitalen Belangen sein, zählen sich doch zwei von drei Befragten bereits zu den Digital Leadern ihres Unternehmens. Den Machern der Studie zufolge vergleichen sich allerdings Spitzenkräfte häufig nur mit ihren direkten Kollegen und Mitarbeitern und vernachlässigen den Austausch außerhalb der eigenen Organisation. 

Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie hier.

 

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