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News 09.03.2017

Neue ERP-Marktstudie zum Thema Industrie 4.0

Auswirkungen auf die Anforderungen an ERP-Systeme

Das Thema Industrie 4.0 gewinnt für Anbieter von Enterprise-Resource-Planning (ERP) an Bedeutung. 71 Prozent der befragten ERP-Hersteller und -Reseller entwickeln ihre Softwarelösungen für Industrie 4.0-Anwendungen bereits weiter. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die das »Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Dortmund« in Kooperation mit der Abteilung Supply Chain Engineering des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML erstellt hat.

Im Rahmen der Marktstudie haben die Wissenschaftler 40 deutsche, vorwiegend mittelständische ERP-Hersteller und -Partnerunternehmen befragt. Die Flexibilität des ERP-Systems, um Daten von cyberphysischen Systemen (CPS) in das ERP-Umfeld einzubinden, schätzen 46 Prozent der Studienteilnehmer als ausreichend ein. Zahlreiche ERP-Anbieter halten es für wichtig, die von CPS erzeugten Daten der Produktionsebene zu erfassen und zu verarbeiten. Als problematisch nehmen viele jedoch das hohe Datenvolumen wahr, das mit Industrie 4.0-Anwendungen verbunden ist. Die Anbieter reagieren auf diese Herausforderung mit dem Ausbau ihrer Business-Intelligence- und Business-Analytics-Funktionen.

Die Marktstudie des Fraunhofer IML zeigt, dass ERP-Systeme als Datendrehscheibe und Integrationszentrum von Unternehmen auch weiterhin eine zentrale Rolle spielen werden. Die Untersuchung gibt einen aufschlussreichen Überblick über die aktuelle Einschätzung von ERP-Anbietern im Hinblick auf zukünftige Funktionen und Eigenschaften, die Rolle und Relevanz von ERP-Systemen sowie die Entwicklung des ERP-Markts.

Weitere Informationen finden Sie hier.