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News 20.06.2016

Arbeiten Hand in Hand dank Industrie 4.0: Ford in Köln setzt auf kollaborierende Roboter für zusätzliche Ergonomie

Die Kölner Ford Fiesta-Fertigung ist weltweit das erste Ford-Werk, in dem die neueste Generation der Leichtbauroboter mit modernster Sensorik zum Einsatz kommt.

Köln, 20. Juni 2016. Das Kölner Ford-Werk nutzt ab sofort neue kollaborierende Leichtbauroboter, die im Sinne von Industrie 4.0 eine direkte Erleichterung für die Mitarbeiter darstellen. Das neue System ist komplett in die Montagelinie der Ford Fiesta-Produktion eingebunden. Diese vollständige Integration der Anlage ist industrieweit eine der ersten ihrer Art.

"Die Kölner Ford Fiesta-Produktion ist weltweit das erste Ford-Werk, das auf diese innovative Technologie setzt. Die Fahrzeugproduktion in Köln gehört zu den effizientesten der Welt.", sagte Karl Anton, Director Vehicle Operations bei Ford Europa.

Diese neueste Generation der Leichtbauroboter unterstützt die Mitarbeiter, die im Bereich der Stoßdämpfer-Montage arbeiten. Bisher mussten sie an ihrer Station schwierige Handgriffe über Kopf ausführen. Eine weitere Besonderheit: Die kollaborierenden Leichtbauroboter verfügen über modernste Sensorik und keinerlei Kanten. Ein leichtes Berühren durch den Mitarbeiter genügt und der Roboterarm weicht zurück. Daher ist im Gegensatz zu bisherigen automatisierten Systemen weder ein Schutzgitter, noch zusätzliche Sicherheitsbekleidung notwendig.

Die Zusammenarbeit von Mensch mit Maschine gestaltet sich dabei wie folgt: Der Mitarbeiter an der Station platziert die Schauben und den Stoßdämpfer im neuen System und gibt dem Roboter mittels Berührung einen Impuls. Anschließend weicht der Roboterarm zunächst ein wenig zurück und überprüft mit Hilfe einer eingebauten Kamera die Richtigkeit der Position des Stoßdämpfers. Befindet sich das nahende Fahrzeug an der richtigen Stelle, fährt der Roboter automatisch in Richtung des Radhauses der Karosserie. Dort kontrolliert der Mitarbeiter noch einmal die Position, geführt über einen Haltegriff am Roboter, und gibt das Signal zum Schrauben.

In beiden Produktionssystemen der Kölner Fahrzeugfertigung kommen die neuen kollaborierenden Roboter zum Einsatz. "Insgesamt verfügt die Ford Endmontage damit aktuell über vier dieser Leichtbauroboter, die im Bereich der Stoßdämpfermontage genutzt werden. Die bisherigen Rückmeldungen der Mitarbeiter an den Arbeitsstationen sind sehr positiv. Danach hat sich ihre körperliche Belastung merklich reduziert", sagte Zimmermann.

"An diesen Anlagen ist uns die erfolgreiche Integration der Leichtbauroboter in unsere bestehende Fahrzeugproduktion gelungen. Aktuell prüfen wir weitere Möglichkeiten für einen Einsatz von kollaborierenden Systemen. Ausschlaggebend dabei ist jedoch, dass nicht nur die Effizienz, sondern auch Ergonomie und Arbeitsabläufe verbessert werden", ergänzte Anton.

Die vollständige Pressemitteilung des Presseportals finden Sie hier.

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