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News 14.06.2016

Wissenschaftsministerin Schulze: Intelligente Verteilernetze sind Schlüssel für Energiewende Made in Germany

12. Journalistenreise der EnergieAgentur.NRW: „Das Stromnetz von morgen“

Düsseldorf, 13. Juni 2016. Nordrhein-Westfalen hat exzellente Ressourcen, um zum führenden Forschungsland für Energie- und Klimaschutz in Europa zu werden. „Nordrhein-Westfalen ist ein Musterforschungsland für die Energiewende in Deutschland. Der Ausbau der Stromnetze ist ein zentrales Anliegen der Energiepolitik. Die Netze müssen leistungsfähiger und intelligenter werden, damit die schwankende Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie die Netzstabilität nicht gefährdet. Nur mit leistungsfähigen und modernen Übertragungs- und Verteilernetzen können ein stabiler Netzbetrieb und eine zuverlässige Stromversorgung gewährleistet werden. Denn das ist entscheidend, wenn die Energiewende deutschlandweit gelingen und in der Welt zum Vorbild werden soll“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze zur Begrüßung der rund 15 Medienvertreter/innen, die an der 12. Journalistenreise der EnergieAgentur.NRW und dem Cluster EnergieForschung.NRW teilnahmen.
 
„Die Energiewende muss für Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen bezahlbar bleiben“, so Ministerin Schulze. „Technische Spitzenleistungen sind ebenso bedeutend wie eine kostengerechte Innovationsfähigkeit – am besten integriert betrachtet. Dafür benötigen wir entsprechende Infrastrukturen.“

Erste Station der Tour war die Bergische Universität Wuppertal mit dem Thema: „Grid im Blick – iNES macht Verteilnetze fit für die Zukunft“. „iNES – Das intelligente Verteilnetz-Management“ ist ein Entwicklungsprojekt unter maßgeblicher Beteiligung des Lehrstuhls für Elektrische Energieversorgungstechnik der Bergischen Universität Wuppertal unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek. Durch die Energiewende müssen die Verteilnetze vor Ort „fit“ für die Zukunft gemacht werden. Diese Anforderungen erfüllt iNES. Das intelligente Verteilnetzmanagement ist die erste Smart Grid Plattform, mit der individuelle Visionen eines intelligenten Netzes realisiert werden können. iNES ermöglicht, in einem bestehenden Ortsnetz die Einspeise- und Lastflusssituationen in Echtzeit zu kontrollieren und bei Bedarf kritische Abweichungen gezielt zu beheben. Das vielfach – auch mit dem Hermes-Award der Hannover-Messe im Jahr 2014 – ausgezeichnete System hat seine Praxistauglichkeit in zahlreichen Netzen in Deutschland und darüber hinaus eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Weitere Informationen: www.evt.uni-wuppertal.de

Die vollständige Pressemitteilung der Landesregierung NRW können Sie hier einsehen.

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