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Publikation

Assistenzsysteme in der Arbeitswelt 4.0

Akzeptanz durch systematisches Human-Centered Software Engineering, Dezember 2017

112

Der Konferenzbeitrag ist in der Verlagsschriftenreihe des Heinz Nixdorf Instituts, Band 369, erschienen. Die Möglichkeit zu Einsicht des Beitrages finden Sie beim Wissenschaftsforum Intelligente Technische Systeme (WInTeSys) auf den Seiten 197 bis 210.

Veröffentlicht im

Dezember 2017

Abstract

Software ist heutzutage ein Innovationstreiber und sorgt auch in Kontexten wie bspw. der industriellen Fertigung für einen umfangreichen Wandel, der als vierte industrielle Revolution unter dem Begriffskonstrukt „Industrie 4.0“ angesehen wird. Diese Entwicklung resultiert aus der digitalen Transformation ökonomischer, ergonomischer und technischer Arbeitsabläufe. Die zunehmenden direkten und indirekten Wechselwirkungen der Digitalisierung mit sämtlichen Prozessen der Arbeitsgestaltung, der Arbeitsorganisation, den Arbeitsbedingungen sowie der Aus- und Weiterbildung wird unter dem Begriffskonstrukt „Arbeit 4.0“ diskutiert. Es entstehen für die Beschäftigten neue Arbeitstätigkeiten, bestehende Arbeitsabläufe und Verantwortlichkeiten verändern sich und es entstehen neue Herausforderungen mit zusätzlichen Informationen über Systeme, Prozesse oder Produkte umzugehen. Softwarebasierte Assistenzsysteme unter Einbeziehung mobiler Endgeräte, Datenbrillen, Augmented Reality oder neuartigen Interaktionstechniken mittels Berührung, Gesten und Spracheingaben stellen eine Möglichkeit dar, den digitalen Wandel auch auf Seiten der Beschäftigten positiv zu erleben, mitzugehen und ggf. den Arbeitsplatz auf Grund körperlicher oder kognitiver Einschränkungen zu sichern. Jedoch weisen aktuelle Studien auf, dass eine Vielzahl an Softwarelösungen im Hinblick auf mangelnde Gebrauchstauglichkeit sowie fehlender oder überflüssiger Funktionalität nicht auf Seiten der Beschäftigten oder der Betriebsräte akzeptiert werden. Heutige Softwareentwicklungsmethoden scheinen demnach die eigentlichen Benutzer der Softwarelösungen unzureichend zu betrachten und müssen auf die neuen Herausforderungen ausgerichtet werden. Im diesem Beitrag wird daher der iterative Ansatz des „Employee-Centered Design & Development“ diskutiert, welcher auf eine aktive Partizipation sämtlicher Stakeholder in der Softwareentwicklung innerhalb kleiner und mittelständischer Unternehmen abzielt und die Disruption sowohl für die Organisation als auch die Beschäftigten positiv gestaltet.

Gliederung

  1. Motivation
  2. Hintergrund und verwandte Arbeiten
  3. Vorgehensweise und Szenarien
  4. Employee-Centered Design & Development (ECDD)
  5. Resümee und Ausblick

Autoren

Holger Fischer, M.Sc.; Björn Senft, M.Sc.; Dr. Katharina Stahl (CPS.HUB NRW Fachgruppe Arbeit 4.0; Software Innovation Campus Paderborn, Universität Paderborn)

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