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News 23.01.2019

Netzwerkfähigkeit als wichtiger Erfolgsfaktor der Zukunft

GS1, PwC und rheingold institut sehen Marktverschiebungen in Richtung netzwerk- und plattformorientierter Geschäftsmodelle

Rein lineare Wertschöpfungsketten, wie sie aktuell noch in der Konsumgüterbranche zu finden sind, sind auf längere Sicht nicht zukunftsfähig. Die Marktverschiebungen in Richtung netzwerk- und plattformorientierter Geschäftsmodelle sind enorm. Gemeinsam mit Experten von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC und dem rheingold institut hat das Innovationsteam von GS1 Germany für Zukunfts-Szenario „Wertschöpfungsnetzwerke & Network-Management 2025“ untersucht, wie sich die Konsumgüterbranche bis 2025 verändern wird, welche Rolle hierbei die Wertschöpfung in Netzwerken spielen wird und welche Herausforderungen damit für die Unternehmen verbunden sind.

„Zukunftsorientierte Unternehmen erkennen die Digitalisierung als Chance und Basis für die Entwicklung nachhaltig erfolgreicher, netzwerkbasierter Geschäftsmodelle. Diejenigen, die dies ignorieren, setzen ihre Wettbewerbsfähigkeit aufs Spiel“, meint Klaus Vogell, Innovationsmanager bei GS1 Germany.

Grundvoraussetzung für nachhaltige Wertschöpfung in Netzwerken sind Zuverlässigkeit, Sicherheit und Vertrauen. Wer möchte schon mit Partnern zusammenarbeiten, die ihre zugesagten Leistungen nicht erfüllen, die Daten nicht ausreichend vor Missbrauch schützen oder Terminvereinbarungen nicht einhalten. Cyberkriminalität wird immer größere Dimensionen annehmen und erfordert gesonderte Schutzmaßnahmen. Datensicherheit ist somit auch ein wichtiger Treiber für die Ausgestaltung zukünftiger Netzwerkplattformen. Ein anderer relevanter Erfolgsfaktor von Wertschöpfungsnetzwerken ist die Festlegung gemeinsamer Standards in Bezug auf Daten- und Kommunikationsschnittstellen. Sie gewährleisten eine reibungslose und unternehmensübergreifende Kooperation und Transaktion innerhalb einer bis 2025 hoch entwickelten digitalen Infrastruktur, die unter anderem Cloud-Technologien und dezentralisierte Datenströme beinhaltet.

Die Netzwerkökonomie 2025 erfordert aber nicht nur Investitionen in Prozesse und Technologien, sondern auch eine neue Art der Unternehmensführung. Sie denkt nicht länger in (Macht-)Strukturen, sondern in Kompetenzen. Sie fördert eine Kultur der Kommunikation und Kooperation. Vorhandenes Wissen gilt als wertvolle Ressource, die geteilt und möglichst effizient genutzt wird. Offen, wach und agil – so erleben Unternehmen Veränderungen nicht als Bedrohung, sondern nutzen sie konstruktiv als Bestandteil der eigenen Geschäftsprozesse.

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