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News 18.01.2019

Was bewirkt Künstliche Intelligenz bei uns?

Interdisziplinäre Langzeitstudie an der Uni Duisburg-Essen gestartet

Statt der Hand des Partners, hält man immer öfter den Fitness-Tracker. Alexa macht das Licht aus und Kinder lernen von Robotern. Künstliche Intelligenz verändert uns – aber wie? Das will Prof. Dr. Nicole Krämer, Sozialpsychologin an der Universität Duisburg-Essen, gemeinsam mit Experten aus Informatik, Ethik und Recht in Langzeitstudien herausfinden. Die VolkswagenStiftung unterstützt das Projekt mit 1,5 Millionen Euro.

„Was in einem menschlichen Gegenüber vorgeht, erahnen wir als Menschen intuitiv“, erklärt Krämer. „Kommunizieren wir mit Maschinen, ist es schwieriger sie richtig zu lesen und zu verstehen.“ Dabei ist es wichtig zu wissen, was in einer Maschine vorgeht. Wer will schon gerne sein Kleinkind mit einem Roboter spielen lassen, ohne zu wissen, wozu er fähig ist? Wo landen unsere intimen Gesundheitsdaten? Hört Alexa wirklich nur das, was sie hören soll?

Kinder, die sich mit sprechenden Geräten beschäftigen, Erwachsene, die sich Tipps von der Gesundheits-App geben lassen, und Senioren, die auf einen virtuellen Alltagsplaner setzen – sie alle untersucht die interdisziplinäre Forschergruppe unter der Leitung Krämers in den nächsten vier Jahren.

Das Projekt gehört zu insgesamt sechs Projekten der Förderinitiative „Künstliche Intelligenz“ der VolkswagenStiftung. Neben der UDE sind die Universitäten Bielefeld und Kassel sowie die Evangelische Hochschule Nürnberg beteiligt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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