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News 21.01.2019

Ländervergleich des Digitalisierungsgrades bei Stromversorgern

Der "Digital Energy Retail Index" ermittelt Digitalisierungsgrad in Deutschland und dem Vereinigten Königreich

Sollte ein Stromlieferant twittern? Muss der Gasversorger eine App betreiben, mit der Kunden den Zählerstand einscannen können? Und was ist mit dem Wunsch, den eigenen Verbrauch in Echtzeit auf dem Smartphone zu sehen oder gar zu regeln? Vor wenigen Jahren noch hätten viele traditionelle Anbieter abgewunken. Doch inzwischen wächst der Druck auf die Energiebranche: Energiewende und Digitalisierung verändern den Wettbewerb und die Verbraucherwünsche massiv.

Die Studie „Digital Energy Retail Index“ der Strategieberatung Oliver Wyman benennt jene Versorger mit den besten digitalen Angeboten für Privatkunden. Weit vorne finden sich auch die nordrhein-westfälischen Energieversorger E.ON, Innogy und Yello Strom. Bewertet wurden die 32 Energieversorger in drei Disziplinen: digitales Marketing, digitale Vertriebsstrategie sowie Funktionalität des Kundenportals.

Digital Energy Retail Index

Das Ergebnis: Der indexierte Digitalisierungsgrad liegt bei 51 von 100 möglichen Punkten. Die zum Vergleich herangezogenen britischen Energieversorger kommen auf 52 Indexpunkte. Das Gesamtbild der zwei dynamischen Endkundenmärkte ist also ähnlich. Im Detail schneiden aber traditionelle Versorger im Vereinigten Königreich besser ab als die in Deutschland.

Jenseits des Ärmelkanals schaffen es die traditionellen Versorger noch, die digitalen Konkurrenten in allen Disziplinen zu übertrumpfen – anders als hierzulande. „Die angestammten Versorger hinterlassen in Summe einen stärkeren Eindruck als in Deutschland“, sagt Jörg Stäglich, Leiter der europäischen Energieversorger-Practice von Oliver Wyman. Das sei auch der Marktstruktur geschuldet, denn die Konzentration im Vereinigten Königreich sei höher: „Vor allem eine Vielzahl von Stadtwerken in Deutschland tut sich noch schwer, die Digitalisierung mutig anzugehen.“

Der deutsche Status quo ist noch  ausbaufähig – vor allem mit Blick auf viele Stadtwerke, deren einst robustes Geschäft mit kaum hinterfragten Kundenbeziehungen nun attackiert wird. Dabei drängt die Zeit: Konsumenten lehnen Service nach den Maßstäben des Papierzeitalters zunehmend ab und erwarten die Servicestandards, die in anderen Branchen längst etabliert sind.

Die Studie finden Sie hier.

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