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News 23.07.2018

Digitale Zukunftschancen der Emscher-Lippe-Region

Forschungsprojekt "Emscher Lippe hoch 4" erfolgreich gestartet

Der Bedarf an Zukunftsperspektiven für die Menschen im Ruhrgebiet ist hoch, da durch den Wegfall der ehemaligen Schlüsselindustrie Kohleabbau und der damit einhergehenden Schließung der letzten Zeche eine industrielle Zeitenwende ihrem Ende entgegen geht. Mit dem aktuell gestarteten Forschungsprojekt "Emscher-Lippe hoch vier: Digitalisierung erleben im Lern- und Demonstrationslabor für Innovation, Integration, Transfer und Bildung” ist das Ziel verbunden, neue Strategien zur Anwendung und Einführung von Digitalisierung sowohl in der Arbeitswelt, als auch in der Gesellschaft zu entwickeln - und neue Perspektiven für die Region zu erschließen. 

Acht Projektpartner streben mit dem Forschungsprojekt Emscher-Lippe hoch 4 nach Lösungsansätzen, die die Region hinsichtlich ihrer Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit, der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen sowie der Weiterentwicklung als attraktiven Lebensraum stärken. Denn die fortschreitende Digitalisierung ermöglicht über neue Fertigungsmethoden die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Die Produktionsstätte der Zukunft soll zu mehr Teilhabe und Selbstbestimmung führen. Die Projektpartner arbeiten im Forschungsprojekt Emscher-Lippe4 nun daran, dass Digitalkompetenzen vermittelt, Unternehmen für digitale Innovationen aufgeschlossen, digitale Fabrikationsmethoden erprobt und soziale Innovationsprozesse angeschoben werden.

Das bereits seit Jahren erfolgreich etablierte FabLab der HRW spielt dabei eine zentrale Rolle. Hier sollen insbesondere für Menschen mit Beeinträchtigungen neue Formen der Innovation, des Zusammenarbeitens und des Miteinanders erlebbar gemacht werden. So soll das Projekt Emscher-Lippe4 schon bald als Katalysator für die digitale Transformation der Region wirken.

Zur Umsetzung der Ideen erhalten die Projektpartner aus dem Programm „Umbau 21 – Smart Region“ der Bezirksregierung Münster Fördermittel insgesamt rd. 3,4 Millionen Euro. Über eine Laufzeit von drei Jahren koordiniert die Hochschule Ruhr West die Forschungsarbeiten der weiteren Projektpartner: der Stadt Bottrop, den Werkstätten Bottrop-Gladbeck-Dorsten, der Hochschule für Gesundheit, der matrix GmbH & Co. KG, der Sozialforschungsstelle Dortmund, der Bergischen Universität Wuppertal sowie der e.b.a. gGmbH.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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