Direkt zum Inhalt
Kontakt
Teilen

Kontakt

Sie haben Fragen, Wünsche oder Anregungen?
Kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.

News 22.01.2018

Markt für Smart Textiles wächst

Kurzexpertise prognostiziert für Deutschland im Jahr 2030 ein potenzielles Marktvolumen von 4,2 Milliarden Euro

Das weltweite Marktvolumen für Smart Textiles lag im Jahr 2017 bei schätzungsweise rund 1,3 Milliarden Euro. Das globale Marktvolumen könnte bis zum Jahr 2022 auf knapp fünf Milliarden Euro wachsen, wobei auf den deutschen Markt dabei etwa 700 Millionen Euro entfallen dürften. Für 2030 wird alleine für Deutschland ein potenzielles Marktvolumen von 4,2 Milliarden Euro vorhergesagt, weltweit wird ein Marktvolumen von rund 41,4 Milliarden Euro prognostiziert. Zu diesen Ergebnissen kommt die Kurzexpertise „FashionTech – Smart Textiles“ des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erstellt wurde.

Der Begriff FashionTech umschreibt primär den Markt für „Wearable Technology“, der sich in smarte tragbare Geräte und smarte Textilien unterteilen lässt. Im Markt für FashionTech sind Akteure unterschiedlicher Branchen wie beispielsweise der Textilindustrie, der Elektrotechnik oder der Informations- und Kommunikationstechnologiebranche aktiv. Daneben sind auch zahlreiche Modedesigner engagiert, da sich durch die Verfügbarkeit neuer Werkstoffe und technischer Möglichkeiten zahlreich neue Chancen im Design und in der Verwendung von Kleidung ergeben.

Die Kurzexpertise des ZEW beschäftigt sich in erster Linie mit smarten Textilien. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass beispielsweise Elektronik ins Garn eingewebt ist oder dass das verarbeitete Material bestimmte physische Eigenschaften aufweist.

Die Studie bescheinigt Smart Textiles langfristig vorrangig Potenzial in den Bereichen Militär und Medizin, in geringerem Umfang auch im Bereich Wellness/Gesundheit sowie FashionTech. Ein großes Marktpotenzial wird auch in der Herstellung der smarten Textilien selbst gesehen.

Die vollständige Studie finden Sie hier.

Bleiben Sie informiert über die Vielfalt der digitalen Transformation in NRW.

Jetzt Wissensvorsprung sichern