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Blog 30.11.2018

Von Ihrer Idee zum Forschungsprojekt - Stärken Sie den FuE-Standort NRW!

von Jacqueline Stork

Es hat geklappt! Bei unserer Veranstaltung "Leitmarktwettbewerb IKT.NRW – Ideenwerkstatt als Partnerbörse" haben sich erfolgreich neue Projektkonsortien gefunden, die ihre Projektidee nun gemeinsam im Leitmarktwettbewerb IKT.NRW einreichen werden. 15 Millionen Euro sind noch im Fördertopf und ich kann Sie nur ermutigen, sich mit Ihren Ideen dafür zu bewerben! Denn: Investitionen in Forschung und Entwicklung tragen zum wirtschaftlichen Erfolg bei.

Nordrhein-Westfalen erwirtschaftete im Jahr 2016 ein Bruttoinlandsprodukt von knapp 669 Milliarden Euro. Und welche Ausgaben stehen dem im Bereich Forschung und Entwicklung gegenüber? Das Statistische Bundesamt ermittelte gerade einmal einen Wert von 1,98 Prozent interner Ausgaben Nordrhein-Westfalens für Forschung und Entwicklung. Damit ist das wirtschaftsstärkste Bundesland weit abgeschlagen hinter Baden-Württemberg (4,92 Prozent) und Bayern (3,17 Prozent). Dabei zählen Investitionen in Forschung und Entwicklung neben dem Faktor qualifiziertes Personal zu den wichtigsten Indikatoren für eine starke Innovationskraft eines Landes.

Wie steht es also um den Forschungs- und Entwicklungsstandort NRW? Der Innovationsreport der Hans-Böckler-Stiftung attestiert der nordrhein-westfälischen Wirtschaft zwar in der Gesamtbetrachtung nur eine unterdurchschnittlichen FuE-Position bei den Ausgaben, dies lasse aber nicht auf generelle Innovationsschwäche schließen. Das Ergebnis des Reports: "So haben in den Jahren 2007 bis 2014 knapp 41 Prozent der Unternehmen des Landes Produkt- oder Prozessinnovationen durchgeführt. Der Anteil der Gesamtinnovatoren lag dabei 1,4 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt und entsprach dem Durchschnitt der westdeutschen Bundesländer." Ein Grund sich auszuruhen ist das sicher nicht - wenngleich der IKT-Bereich schon heute in NRW sehr agil und innovativ ist. 

Schritt zu halten, neue Kooperationen zu bilden und sich intensiv auszutauschen gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Auch deshalb wurde sicherlich der Wunsch einer koordinierten Partnerbörse an CPS.HUB NRW herangetragen, damit nicht mehr nur die "üblichen Verdächtigen" kollaborieren und Projektideen in den Leitmarkwettbewerb IKT.NRW hineingeben. Deshalb kann ich Sie nur ermuntern, diese Chance zu nutzen. Bis zum 1. Februar können innovative Ideen in den Themenschwerpunkten "IKT für Cyber Physical Systems und Industrie 4.0: Hardware, Software und Netze gelungen integriert", "IT-Sicherheit für die Wirtschaft: Schutz und Sicherheit in einer vernetzten Welt", "Kommunikationsinfrastruktur als Basis für die Digitalisierung: 5G als Enabler für Zukunftskonzepte" und "Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Cognitive Computing: Daten erfolgreich nutzen" eingereicht werden.

Wir von CPS.HUB NRW werden in den kommenden Wochen die neu gegründeten Projektkonsortien selbstverständlich bei der Antragstellung begleiten. Wenn Sie auch eine Projektidee haben und noch die passenden Partner suchen, dann melden Sie sich doch bei uns!

Herzliche Grüße
Jacqueline Stork

Autor kontaktieren

Jacqueline Stork stork@uni-wuppertal.de
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