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Blog 10.08.2018

Künstliche Intelligenz – das Sommerlochthema 2018?

von Lena Weigelin

Hier bei uns in Nordrhein-Westfalen sieht es schwer danach aus: KI ist eines der Themen dieses Sommers. So kündigte NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart erst diese Woche die Einrichtung eines neuen Kompetenznetzwerks für künstliche Intelligenz an.

Schon im Entwurf der Strategie für „das digitale Nordrhein-Westfalen“ von Anfang Juli heißt es, es werde gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft ein Konzept erarbeitet, wie sich NRW im Themenfeld künstliche Intelligenz aufstellen kann.

Nun sind diesen Worten recht zügig Taten gefolgt: Nordrhein-Westfalen soll die führende Position in der Forschung und Qualifizierung zum Themenfeld künstliche Intelligenz deutlich ausbauen und das geplante Kompetenznetzwerk daher zentrale Herausforderungen angehen: „Die Aufgaben, die vor uns stehen, sind überaus anspruchsvoll: Unternehmen dürfen ihre digitale Souveränität nicht verlieren, deshalb müssen Daten und Dienste möglichst in Europa bleiben. Insbesondere der Mittelstand muss die Chance erhalten, die Potenziale der künstlichen Intelligenz für sich zu erschließen und kompetente Partner zu finden. Umgekehrt muss die KI-Forschung zunehmend praxisorientierte Themen aufgreifen – und wir alle brauchen einen gesellschaftlichen Dialog und ein verlässliches ethisch-rechtliches Fundament für dieses große Zukunftsthema“, so Minister Pinkwart.

Forschung, Wirtschaft, Ethik: Die drei wesentlichen Pfeiler, wenn es um die Diskussion von Fragen zur künstlichen Intelligenz geht. Passend zur Sommerloch-Thema-These drei Meldungen der letzten Tage und Wochen (Sommer ist ja nicht erst seit gestern):

Mit dem Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr (ML2R) fördert das BMBF dieses für die künstliche Intelligenz wesentliche Forschungsfeld. Die Forschungen sollen insbesondere in Anwendungen der Industrie 4.0, der Logistik und des Internets der Dinge überführt werden.

KPMG hat gemeinsam mit TrendOne aktuell analysiert, wie die Wertschöpfung der Zukunft aussehen kann und wie Unternehmen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz erfolgreich sein können. Es werden u. a. erfolgreiche Beispiele für den Einsatz von KI gezeigt und daraus Anhaltspunkte für neue Geschäftsmodelle abgeleitet.

Und last but not least: die Ethik. Die Deutsche Telekom hat dieser Tage angekündigt, gemeinsam mit der Partnership on AI so genannte „böse KIs“ zu verhindern. Gemeinsam mit großen Tech-Konzernen, die schon länger in der Partnership sind, ist die Zielsetzung, KI sicher, ethisch und transparent zu entwickeln und das Verständnis über KI in der Öffentlichkeit zu verbessern.

Aber zurück zum Ausgangspunkt, dem Kompetenznetzwerk für NRW. Die Koordination wird das Fraunhofer IAIS übernehmen, aber im Sinne eines Netzwerks sollen natürlich alle im Land vorhandenen Kompetenzen gebündelt werden. Im Rahmen unserer CPS.HUB NRW-Aktivitäten haben wir uns in den vergangenen Monaten recht intensiv mit dem Thema Künstliche Intelligenz / Maschinelles Lernen befasst, u. a. haben wir gemeinsam mit einem Kreis von Experten ein Eckpunktepapier erarbeitet, das in den nächsten Wochen veröffentlicht wird. Für gemeinsame Aktivitäten mit den Akteuren des aufzubauenden Kompetenznetzwerks sind wir also bestens aufgestellt und haben eine Menge Ideen im Gepäck.

Möchten Sie sich auch an Diskussionen und Aktivitäten zum Thema KI / ML beteiligen? Dann melden Sie sich gerne bei mir.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!
Lena Weigelin

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