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Blog 06.10.2017

Schafft Digitalisierung eine funktionierende Kreislaufwirtschaft?

von Jacqueline Stork

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Die Müllberge Londons könnten bis zum Jahr 2041 um 60 Prozent schrumpfen, rund 12.000 neue Arbeitsplätze entstehen und die Londoner Wirtschaft von einem Netto-Nutzen von rund sieben Milliarden Pfund profitieren.

Das ist das Ergebnis eines Reports vom London Assembly Environment Committee, der das Potenzial einer Einführung von Kreislaufwirtschaft für die Millionenstadt erhoben hat. London geht gemeinsam mit Städten wie Amsterdam, Helsinki und Paris vorweg – sie alle betrachten die Implementierung des Konzepts Kreislaufwirtschaft im Rahmen ihrer Smart City-Konzepte. Doch wo steht da Nordrhein-Westfalen als Industriestandort? Oder wichtiger: Wie möchte Nordrhein-Westfalen das Thema angehen? Ist die Umsetzung eines jahrzehntealten Konzepts wirklich sinnvoll, oder eröffnen sich beispielsweise durch die Implementierung von digitalen Technologien und Konzepten völlig neue ökonomische und ökologische Möglichkeiten?

Wir von CPS.HUB NRW sehen erhebliches Potenzial in einer Digitalisierung der Kreislaufwirtschaft und arbeiten deshalb aktuell gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie daran, diese neue Perspektive strategisch für Nordrhein-Westfalen bestmöglich nutzbar zu machen. Die Weiterentwicklung des zirkulären Wirtschaftsdenkens im Sinne der digitalen Transformation erfordert dabei eine Neudefinition von Geschäftszwecken, tiefere und kreativere Innovationsniveaus und fundamentale Geschäftsumwandlungen, um Unternehmen in die Lage zu versetzen, ihre wirtschaftliche Stärke vollumfänglich auszuschöpfen.

Denn: Wo hapert es aktuell im Konzept der Kreislaufwirtschaft? Sie erreicht ihre eigenen Zielvorstellungen nicht, und dass in Zeiten von Ressourcenknappheit und volatilen Rohstoffpreisen. Der Hauptgrund hierfür ist ein Informationsdefizit in Bezug auf die Materialzusammensetzung der Produkte, ein weiteres Problem ist die mangelnde Vernetzung zwischen den Akteuren der Wertschöpfungsketten. Digitale Technologien können hier Abhilfe schaffen und schließlich Wertschöpfungsketten zu Wertschöpfungsnetzen werden lassen.

CPS.HUB NRW sieht insbesondere IoT-Technologien als wesentlichen Schritt hin zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Bis zum Jahr 2020 sollen rund 50 Milliarden Devices miteinander vernetzt sein. Wie viele werden davon wohl künftig in der Kreislaufwirtschaft eingesetzt?

Wie sehen Sie das? Kennen Sie erfolgreiche Praxisbeispiele? Falls Sie Fragen oder Anregungen haben, melden Sie sich doch bei mir!

Beste Grüße
Jacqueline Stork

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