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Blog 14.07.2017

Blockchain: das Internet von morgen?

von Jacqueline Stork

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Stellen Sie sich vor, Sie könnten über das Internet sensible Daten verschicken, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass diese abgegriffen werden. Ja, das geht. Während Sie das gerade lesen, verschickt vielleicht Ihr Arbeitskollege, Freund oder Nachbar zeitgleich Bitcoins. Apropos Bitcoins: Hierbei liegt die Blockchain zugrunde.

Dezentralität, Unveränderlichkeit und Transparenz sind die wesentlichen Eigenschaften einer Blockchain und zugleich ihre größten Vorteile. Aufgrund dieser Eigenschaften erscheint die Blockchain-Technologie insbesondere für die Finanzwirtschaft von hoher Bedeutung. Da aber jegliche sensible Daten (beispielsweise Verträge – Smart Contracts) mittels Blockchain sicher transportiert werden sollen, ist diese Technologie auch für viele andere Bereiche, wie etwa die Energiewirtschaft, oder die öffentliche Verwaltung von Bedeutung. Forschung und Wirtschaft sind sich einig: Die Technologie hat Zukunftspotenzial. Aber: Blockchain hat Probleme, die vor einer flächendeckenden Nutzung zunächst gelöst werden müssten. Der enorme Energieverbrauch sei da als nur ein Beispiel genannt. Dennoch könnte Blockchain perspektivisch die aktuelle Technologie des World Wide Web ablösen und künftig, so der Traum der jetzigen Blockchain-User, jegliche Kommunikation sicher machen.

Jüngst hat sich ein Blockchain Bundesverband gegründet, um die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Technologie in Deutschland mitzugestalten und aktuell bestehende gesetzliche Hürden abzubauen. So fordert der Verband, dem aktuell rund 30 Unternehmen angehören, eine „innovationsfreundliche Rechtssicherheit im zivilrechtlichen, steuerlichen und regulatorischen Bereich“.

International sind Pilotprojekte gestartet. In New York wird seit April 2016 ein Projekt aus dem Bereich der Energiewirtschaft erprobt. Dort wird dezentral erzeugte Energie erstmals auf Blockchain-Basis abgerechnet. Dubai plant bis 2020 die erste Blockchain-City zu werden. IBM testet dort bereits gemeinsam mit staatlichen Institutionen Blockchain-Lösungen mit dem Ziel, die Verfolgbarkeit von Export- und Import-Gütern zu verbessern.

Die Anwendungsfelder sind breit gefächert. Eine Studie im Auftrag des Verbraucherministeriums, durchgeführt von PwC, attestiert der Blockchain-Technologie für den Finanzsektor bereits einen „gewissen Reifegrad“, der sich beispielsweise in der Bereitstellung der Internetwährung Bitcoin zeigt. Insbesondere für den Energiesektor beschreibt die Studie allerdings erst ein konzeptartiges Stadium, in dem lediglich Prototypen, sowohl im Bereich der vorhandenen Technik, wie auch in der Möglichkeit zur Anwendung durch die Verbraucher, vorhanden sind.

Veranstaltung: Chancen und Potentiale von Blockchain

Auch in Nordrhein-Westfalen wird das Thema Blockchain vorangetrieben. Natürlich auch von uns. Gemeinsam mit der Materna GmbH laden wir Sie für Donnerstag, 28. September, herzlich zu einer Veranstaltung rund um das Thema Blockchain ein. Diskutieren Sie mit uns über Chancen und Potentiale, aber auch mögliche Grenzen der Technologie. Alle Informationen zum Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.  

Übrigens: Ich bin neu bei CPS.HUB NRW und freue mich, Sie in den kommenden Wochen und Monaten persönlich kennenzulernen.

Beste Grüße
Jacqueline Stork

Veranstaltungsdaten:

  • Donnerstag, 28. September, 14 bis 17.30 Uhr
  • Materna GmbH, Voßkuhle 37, 44141 Dortmund

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